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miércoles, 31 de diciembre de 2014

Felicidades a mis seguidores

Para quienes me han seguido fielmente como lectores les deseo un Feliz Año Nuevo, con la confianza de que todos nuestros sueños de justicia estarán siempre más cercanos.

Imágenes Gratis para Navidad y Año Nuevo 2015

Un fuerte abrazo por la verdad.

Percy Francisco Alvarado Godoy

viernes, 10 de agosto de 2012

Venezuela: Imperialistische und zionistische Gefahren

Je schneller der Beliebt­heits­grad von Prä­si­dent Chávez wächst und je besser seine Kam­pagne zur Wie­der­wahl voran schreitet, desto mehr Ver­zweif­lung zeigt sich bei seinem Wider­sa­cher von Vene­zuelas extremer Rechten.
Das vene­zo­la­ni­sche Volk hat ihn “El Majunche” getauft, den “Mit­tel­mä­ßigen”. Man lacht viel über ihn in Car­toons, Satiren und per­sön­li­chen Blogs, den­noch darf die Gefahr nicht unter­schätzt werden, die er für die Boli­va­ri­sche Revo­lu­tion darstellt.
Der Mit­tel­mä­ßige wird von den nord­ame­ri­ka­ni­schen Möchte-gern-Imperalisten und von Zio­nisten aller Schat­tie­rungen unterstützt.
Prä­si­dent Chávez warnte die Bevöl­ke­rung in meh­reren Reden, vor­sichtig zu sein. Patria Grande ver­öf­fent­lichte seine War­nungen: “Die Rechts-außen-Opposition hasst unsere Leute. Sie wollen sich unsere natür­li­chen Res­sourcen aneignen und sie ver­schenken.” Er sagte , er wisse, dass Agenten der CIA in Vene­zuela tätig seien, um die Desta­bi­li­sie­rung des Landes zu betreiben.
Der Kan­didat der Oppo­si­tion wei­gert sich, das vene­zo­la­ni­sche Wahl­ko­mitee anzu­er­kennen. Heißt dies, dass die rechts­ra­di­kalen Par­teien das Wahl­er­gebnis am 7. Oktober anfechten werden? Sie wissen, dass ihr mit­tel­mä­ßiger Kan­didat nicht die geringste Chance hat, gewählt zu werden. Werden sie zu hin­ter­häl­tigen Tricks Zuflucht nehmen?
Dios­dado Cabello, der Erste Vize­prä­si­dent von Vene­zuelas Sozia­lis­ti­scher Partei (PSUV), wurde in Correo del Ori­noco zitiert. Er sagte, dass der Kan­didat der rechts­ra­di­kalen Par­teien plane, Wahl­be­trug zu pos­tu­lieren. Dios­dado Cabello infor­mierte die Öffent­lich­keit, dass er ver­schie­dene Aktionen von Oppo­si­ti­ons­füh­rern bemerkt habe, die darauf hindeuteten.
Glück­li­cher­weise wird der Wahl­aus­schuss von UNASUR Beob­achter nach Vene­zuela ent­senden. Wird El Majunche ange­sichts dieser Beob­achter aus den Mit­glieds­staaten von UNASUR – Argen­ti­nien, Boli­vien, Bra­si­lien, Ecuador, Kuba, Nica­ragua und Ecuador – den­noch die Chuzpe zeigen, laut “Betrug” zu schreien?
Jaque­line Faria, die Gou­ver­neurin des Haupt­stadt­di­strikts, ver­ur­teilte in einem Artikel des Correo del Ori­noco, dass “aus­län­di­sche Regie­rungen den Ban­diten der Oppo­si­tion finan­zieren”. Sie schrieb: “Er bekommt eine Menge nord­ame­ri­ka­ni­scher Dollar für seine Wahl­kam­pagne, aber in unserem Lande gibt es keinen Platz für den Kapitalismus”.
In seiner sonn­täg­li­chen Fern­seh­sen­dung, “Vicente Hoy” (Vicente Heute), ver­kün­dete der vene­zo­la­ni­sche Jurist und Jour­na­list, José Vicente Rangel, dass USAID den Mit­tel­mä­ßigen finan­ziell unter­stütze. Er zie­tierte den nord­ame­ri­ka­ni­schen Zio­nisten Mark Fei­er­stein, der kürz­lich bestä­tigte, dass sein Land rechts­ra­di­kale Orga­ni­sa­tionen in Vene­zuela und Kuba mit USAID finanziert.
USAID und NED, beides bekannte Fas­saden für die CIA, richten sich auch an vene­zo­la­ni­sche Jugend­liche in Uni­ver­si­täten. Sie bieten ihnen Geld an, damit sie für die impe­ra­lis­ti­schen Pläné in Vene­zuela arbeiten. Percy Fran­cisco Alva­rado Godoy, ein Beamter des kuba­ni­schen Nach­rich­ten­dienstes im Ruhe­stand, der auch vene­zo­la­ni­sche Agenten trai­nierte, schrieb eine Reihe von Arti­keln über die CIA in Vene­zuela für Patria Grande. [ 1 ]

Percy Fran­cisco Alva­rado Godoy
In seinem kuba­ni­schen Blog, Ent­hül­lung von Wahr­heiten (Des­cu­bri­endo Ver­dades), erklärt er die Methoden, wie die CIA vene­zo­la­ni­sche Stu­denten ein­fängt. Dieser Artikel wurde von Patria Grande in Vene­zuela repro­du­ziert. Die nord­ame­ri­ka­ni­sche Bot­schaft in Caracas, USAID, NED, aber auch Insti­tu­tionen anderer NATO-Mitgliedsstaaten, zum Bei­spiel die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Friedrich-Naumann-Stiftung in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, rekru­tieren Stu­denten an vene­zo­la­ni­schen Uni­ver­si­täten, indem sie ihnen Sti­pen­dien und andere finan­zi­elle Vor­teile anbieten. Unter den nord­ame­ri­ka­ni­schen Sti­pen­dien sind Fulb­right und Hubert H. Hum­phrey die ein­schlägig bekanntesten.
So rekru­tierten und trai­nierten sie Freddy Gue­vara, Gabriel Ale­jandro Gallo Gar­rido, Nixon Moreno, Ricardo Sán­chez, Stalin Gon­záles, Villca Fernández und Yon Goi­coe­chea, um nur einige wenige der rechts­ra­di­kalen vene­zo­la­ni­schen Stu­den­ten­führer zu nennen, die alle in der Wahl­kam­pagne des Mit­tel­mä­ßigen aktiv sind – alle außer Nixon Moreno, der nach Perú flüch­tete, weil er wegen gewalt­tä­tiger Aktionen gegen die vene­zo­la­ni­sche Polizei von Interpol gesucht wird.
Im Jahre 2009 wurden etwa 100 dieser vene­zo­la­ni­schen rechts­ra­di­kalen Stu­denten nach Miami ein­ge­laden, wo sie Trai­ning in sub­ver­siven Tech­niken erhielten, zum Bei­spiel der Orga­ni­sa­tion von Hun­ger­streiks, der Vor­be­rei­tung von Molotow-Cocktails und anderen desta­bi­li­sie­renden Aktionen, die in Vene­zuela aus­ge­führt werden sollten.
Diese rechts­ra­di­kale Stu­den­ten­schaft traf Agenten der CIA und Mafia in Miami, d.h. vene­zo­la­ni­sche Ter­ro­risten, die aus dem Lande geflohen waren. Der kuba­ni­sche Beamte des Nach­rich­ten­dienstes im Ruhe­stand nennt Antonio Sem­prún Vale­cillos, Dona­tella Ungred­daen, Henry Cle­ment, José Antonio Colina, Isaac Solór­zano, Manuel Ramírez, Pablo Díaz, Rafael Poleo und dessen Tochter Patricia Poleo.
Im Juni 2011 orga­ni­sierten die vene­zo­la­ni­schen rechts­ra­di­kalen Stu­denten mit den Methoden, welche sie von der CIA und den Gangs­tern der Mafia gelernt hatten, eine große Desta­bi­li­sie­rungs­kam­pagne zur Attacke der Natio­nalen Expe­ri­men­talen Uni­ver­sität Fran­cisco de Miranda, des Tech­no­lo­gi­schen Insti­tuts in Coro und der Uni­ver­sität von Falcón. Zudem griffen sie das Gebäude von COR­PO­ELEC in Coro, im Bun­des­staat Falcón, an. Alles in allem regis­trierte der kuba­ni­sche Beamte des Nach­rich­ten­dienstes im Ruhe­stand 31 desta­bi­li­sie­rende Akti­vi­täten der rechts­ra­di­kalen vene­zo­la­ni­schen Jugend im Jahre 2011.
Er weist darauf hin, dass eine neue Gene­ra­tion nach­wächst, die in die Fuß­stapfen der älteren tritt, sie alle unter­stützen eben­falls den Majunche. Er nennt die Namen von Alberto Montes de Oca, Angel Medina, Brian Fin­cheltub, David Smolansky, Eliana Vás­quez, Juan Gómez, Julio César Aponte, Luis Méndez, Miguel Pizarro, Roberto Patino, Tanya de Oliveira und Víctor Vil­oria Rosales.
Die meisten dieser Stu­denten wurden von der nord­ame­ri­ka­ni­schen Bot­schaft in Caracas ange­heuert und mit ver­schie­denen Pro­grammen trai­niert. Eines heißt “Demo­kratie für junge Führer” (La Demo­cracia para los jóvenes líderes políticos). Manche der pro­mi­nen­teren rechts­ra­di­kalen Stu­den­ten­führer wurden von dem nord­ame­ri­ka­ni­schen Außen­mi­nis­te­rium ein­ge­laden, an wei­teren Indok­tri­na­ti­ons­pro­grammen teilzunehmen.
Percy Fran­cisco Alva­rado Godoy nennt die Namen von einigen Teil­neh­mern: Aimara Tibisay Ribas Pala­cios (Anden-Universität in Mérida), Anaís de los Ángeles Plaza Izquierdo (Koor­di­na­torin der natio­nalen Stu­den­ten­or­ga­ni­sa­tion von Vene­zuelas rechts­ra­di­kaler Partei Un Nuevo Tiempo/Eine Neue Zeit), Angel del Jesús Par­edes Mons­alve (Anden-Universität in Mérida), Danny Ale­jandro Ramírez Con­treras (San Cristóbal, Bun­des­staat Táchira), Gabriel Ale­jandro Gallo Gar­rido (Leiter des natio­nalen Stu­den­ten­rats im Hauptstadt-Distrikt), José Ignacio Caye­tano Guédez Yépez (Vize-Präsident der rechts­ra­di­kalen Partei Un Nuevo Tiempo/Eine Neue Zeit im Bun­des­staat Lara), Víctor Martín Pérez Moreno (Uni­ver­sität des Ostens), Zaímar Yulieth Cas­tillo Car­vaial (Sekre­tärin der rechts­ra­di­kalen Stu­den­ten­fö­de­ra­tion von Vene­zuela, FEDEVE).
Der Beamte des kuba­ni­schen Nach­rich­ten­dienstes warnt, dass diese rechts­ra­di­kalen Kreise Stö­rungen für die Wochen vor, wäh­rend und nach der Prä­si­den­ten­wahl vor­be­reiten. Agres­sionen gegen linke Stu­den­ten­führer, Angriffe auf die Büros von PSUV, Ver­brennen von Fahr­zeugen, Werfen von Molotow-Cocktails, Stra­ßen­bar­ri­kaden, Pro­vo­ka­tionen von Armee und Polizei sind die Methoden, die ver­wendet werden sollen. Laut Percy Fran­cisco Alva­rado Godoy laufen auch Vor­be­rei­tungen für hef­tige Stör­ak­tionen an der Uni­ver­sität Simón Bolívar, der Tech­ni­schen Hoch­schule für Inge­nieure und an anderen öffent­li­chen Plätzen in Caracas.
Er berichtet, dass vene­zo­la­ni­sche rechts­ra­di­kale Stu­den­ten­führer sich häufig mit Agenten der CIA auf vene­zo­la­ni­schem Ter­ri­to­rium trafen. Diese Treffen gingen aller­dings nicht unbe­merkt von­statten. Bei diesen Treffen wurden umfas­sende Desta­bi­li­sie­rungs­pläné aus­ge­heckt, um die vene­zo­la­ni­sche Bevöl­ke­rung zu ter­ro­ri­sieren und die Boli­va­ri­sche Revo­lu­tion zu blockieren.
Iro­ni­scher­weise bietet der Majunche ein zyni­sches Pro­jekt an, wel­ches er “Sicher­heits­plan für alle” (Plan de Segu­ridad para Todos) nennt. Er ist jedoch in Kenntnis der sub­ver­siven Akti­vi­täten dieser rechts­ra­di­kalen Stu­denten und unter­stützt sie, weil sie ihm zur Macht­er­grei­fung ver­helfen sollen.

Zudem ver­sucht die CIA in Vene­zuela, die öffent­liche Mei­nung mit Internet, Lite­ratur und Arbeits­kreisen, die im wesent­li­chen von der nord­ame­ri­ka­ni­schen Bot­schaft in Caracas ange­boten werden, zu beein­flussen. Einige dieser Pro­gramme, mit Vene­zuelas Jugend als Ziel­gruppe, heißen “Bür­ger­liche Erzie­hung” (Edu­ación Cívica), “Demo­kra­ti­sche Ideen und Werte” (Ideas Demo­cráticas y Valores) und “Men­schen­rechte” (Derechos humanos).
Die Vor­be­rei­tung und Durch­füh­rung dieser Pro­gramme kos­tete die Impe­ria­listen enorme Geld­summen. Die Teil­neh­menden werden von der CIA in Vene­zuela aus­ge­wählt, durch­leuchtet und über­wacht. Der Chef der CIA in Vene­zuela ist ver­mut­lich James M. Derham, Haupt­ver­ant­wort­li­cher an der nord­ame­ri­ka­ni­schen Bot­schaft in Caracas, die keinen Bot­schafter hat. James M. Derham beklei­dete vorher Posten von CIA und USAID in Bra­si­lien, Gua­te­mala, Kuba und Mexiko.
Der Majunche erhält nicht nur Hilfe von den nord­ame­ri­ka­ni­schen Möchte-gern-Imperialisten, son­dern auch von Zio­nisten in Zen­tral– und Süd­ame­rika. Vene­zue­l­ana­lysis berich­tete, dass er sich kürz­lich mit Kolum­biens Ex-Präsident, Álvaro Uribe, in der vene­zo­la­ni­schen Grenz­stadt Cucutá, Bun­des­staat Táchira, traf. Es war als Geheim­treffen geplant, blieb jedoch eben­falls nicht unbe­merkt. Natür­lich fanden einige der Bespre­chungen hinter ver­schlos­senen Türen statt. Uribes öffent­liche Rede, die schlecht besucht war, erregte Missmut bei der lokalen Bevölkerung.
Uribes feind­se­lige Twitter-Angriffe auf Hugo Chávez, ihn als “Dik­tator” und “Mörder” abstem­pelnd, ver­ur­sachten eine Kon­tro­verse in Vene­zuela und gingen als Schuss nach hinten los. Akti­visten im Bun­des­staat Táchira beschul­digten Uribe, den Majunche zu finan­zieren und Gewalt zu pro­vo­zieren, laut PSUV Mit­glied Ismel Serrano.
PSUV Vize-Präsident Dios­dado Caballo erwi­derte, dass Uribe nicht die rich­tige Person sei, Beschul­di­gungen von “Mord” vor­zu­bringen, da er selbst eine umfang­reiche Liste von Men­schen­rechts­ver­let­zungen wäh­rend seiner Regie­rungs­zeit als Prä­si­dent von Kolum­bien (2000 – 2010) auf­zu­weisen habe. In Kolum­bien wurden Mas­sen­gräber mit 2.000 Lei­chen gefunden, die Opfer waren wäh­rend Uribes Régime gefol­tert und ermordet worden. Außerdem setzte die Zeit­schrift News­week ihn im Jahre 2004 auf Platz 82 einer Liste mit Namen der 104 anrü­chigsten Koka­in­händler in Lateinamerika.
Statt still zu sein, um die Men­schen seine kri­mi­nelle Ver­gan­gen­heit ver­gessen zu lassen, ergeht sich der Zio­nist Uribe in aggres­siven Tiraden gegen Hugo Chávez und plant in enger Zusam­men­ar­beit mit CIA, Mossad und deren ver­schie­denen Deck­or­ga­ni­sa­tionen in Lateinamerika fort­wäh­rend Intrigen gegen die vene­zo­la­ni­sche Regierung.
Bereits im Februar 2010 wies das Inter­net­ma­gazin El Pol­vorin auf gestei­gerte Akti­vi­täten der Zio­nisten in der Region hin, ihr zen­traler Sitz ist Panamá. Laut El Pol­vorin waren zio­nis­ti­sche Agenten 2002 an dem Putsch­ver­such in Vene­zuela betei­ligt. Der Majunche erstürmte die kuba­ni­sche Bot­schaft in Caracas und bedrohte das Leben des kuba­ni­schen Bot­schaf­ters. Der Putsch­ver­such schlug fehl, aber weder CIA noch Mossad haben seitdem ihre Pläné auf­ge­geben, Prä­si­dent Chávez so bald wie mög­lich zu stürzen.
In seinem sonn­täg­li­chen Fern­seh­proramm, von Televen gesendet, warnte José Vicente Rangel gleich­falls vor Akti­vi­täten des Mossad in Vene­zuela. Er nannte Ernesto Ackerman, Chef des Mossad-Büros in Miami, als Ver­ant­wort­li­chen. Zudem sei die Orga­ni­sa­tion “Unab­hän­gige Venezolanisch-Amerikanische Bürger” (IVAC) beteiligt.
Percy Fran­cisco Alva­rado Godoy bestä­tigt eben­falls die Unter­stüt­zung des Majunche durch den Mossad. In seinem Blog nennt er zwei Deck­firmen in Panamá, die beauf­tragt wurden, “Sicher­heits­per­sonal” für den Mit­tel­mä­ßigen nach Vene­zuela zu ent­senden: Marksman Lateinamerika S.A. und Segu­ridad & Inte­li­gencia, beide in der Stadt Panamá ansässig. [ 2 ]
Gemäß seinen Quellen, die der kuba­ni­sche Agent im Ruhe­stand nicht nennt, wurde der Auf­trag direkt von Ben­jamin Netan­jahu in Israel erteilt und über Antonio Ledesma weiter geleitet. Weil Netan­jahu und Mossad nicht direkt genannt werden wollen, wurden Decka­gen­turen in Panamá gewählt. Sie ver­fügen über exzel­lente Kon­takte mit weit gefä­cherten Akti­vi­täten in Kolum­bien, Gua­te­mala, Panamá und Perú.
Eine ihrer Haupt­ak­ti­vi­täten in Kolum­bien ist laut Percy Fran­cisco Alva­rado Godoy der Waf­fen­handel, wofür sie gute Bezie­hungen zu frü­heren kolum­bia­ni­schen Geheim­diensten auf­bauten. Er nennt als Chefs von Marksman Lateinamerika S.A.: Marcos Shrem M., Marcos Shrem Gateno und Moris Shrem Gateno. Die Adresse der Firma lautet: Avenida Cen­tral, 8 – 103, Stadt Panamá, Tele­fon­nummer 447.12.77. Die Namen anderer Mossad-Agenten in Panama werden von dem kuba­ni­schen Agenten im Ruhe­stand auch ent­hüllt: Amar Salmar, B. Ziv, Ori Zoller, Shimon Yelinek und Yair Klein.
Die vene­zo­la­ni­sche Rechte ruft nicht nur Mossad-Agenten ins Land, son­dern plant auch, die vene­zo­la­ni­schen Streit­kräfte zu spalten, indem sie zur Deser­tion ver­an­lasst. Ein sol­ches Pro­jekt, das völlig schief lief, war der Ver­such des Majunche, ein Doku­ment der Armee zu fäl­schen. Er erwies sich bei dieser Intrige als Ama­teur, so dass die Vene­zo­laner wochen­lang über ihn lachten und vie­lerlei Witze über ihn erzählten.
Das von dem Mit­tel­mä­ßigen gefälschte Doku­ment trug ein fal­sches Datum, einen fal­schen Stempel, aber ins­be­son­dere zeigte es einen fal­schen Namen. Im Jahre 2011, als das Ori­gi­nal­do­ku­ment aus­ge­stellt wurde, war Carlos Mata Vene­zuelas Ver­tei­di­gungs­mi­nister. Statt dieses Namens zeigte das gefälschte Doku­ment den Namen des zur Zeit amtie­renden vene­zo­la­ni­schen Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ters Henry Rangel. Das Doku­ment war zudem in die Zukunft datiert, auf den 30. Juli, kur­sierte aber bereits Anfang Juli im Internet als Twitter-Botschaft des Mit­tel­mä­ßigen. Er scheint in allem, was er in Angriff nimmt, mit­tel­mäßig zu sein, inklu­sive Urkundenfälschung.
PSUV Vize-Präsident Dios­dado Cabello bemerkte, dass der Oppo­si­ti­ons­kan­didat offen­sicht­lich die vene­zo­la­ni­schen Streit­kräfte nicht kennt. Er hat nie Wehr­dienst geleistet, im Gegen­satz zu Kom­man­dant Chávez, der lange Jahre ein aktives Mit­glied der vene­zo­la­ni­schen Streit­kräfte war. Heute ist er der Ober­be­fehls­haber von FANB, eine Posi­tion, welche die impe­ria­lis­ti­sche Mario­nette nie wird bekleiden können.
Wütende vene­zo­la­ni­sche Bürger bom­bar­dierten den Mit­tel­mä­ßigen mit Twitter-Botschaften. Sie ver­langten, er solle um Ver­zei­hung bitten. Patria Grande ver­öf­fent­lichte einige dieser Nachrichten: “Bitte um Ver­zei­hung! Du bist ein schreck­li­cher Delin­quent”, schrieb @Chalita2222. “Bitte um Ver­zei­hung wegen dieser Lüge, der Mani­pu­la­ti­ons­kam­pagne und so viel Bana­lität”, for­derte @liliamarga. “Du bist ein Hypo­krit! Ah, du dummer Junge”, schimpfte @frenckelnegro. “Mili­tär­do­ku­mente zu fäl­schen gehört zu den fal­schen Rat­schlägen, die dir Uribe gegeben hat”, twit­terte @gamboas.
In Patria Grande ver­langte der Jour­na­list Ángel Pérez Pirela sogar, dass der Oppo­si­ti­ons­kan­didat zurück­treten solle. Doch bat der Majunche weder um Ver­zei­hung noch trat er zurück. Im Gegen­teil, mit wilden, wütenden Augen kratzt er weiter die Kurve. Die Fotos, auf denen sein Gesicht wäh­rend öffent­li­cher Reden abge­bildet ist, bieten einen schreck­li­chen Anblick. Man wun­dert sich, wann Schaum auf seinen Lippen erscheinen wird. In der Tat ähnelt er dieser Tage nicht wenig einem toll­wü­tigen Hunde.
Percy Fran­cisco Alva­rado Godoy schreibt in Patria Grande, dass zu dem Arsenal der Desta­bi­li­sie­rungs­me­thoden der CIA gehört, Untreue bei den Streit­kräften zu pro­vo­zieren. Der Mit­tel­mä­ßige ver­suchte bis­lang, dem Hand­buch der CIA zu folgen, wenn auch mit sehr geringem Erfolg.
Der kuba­ni­sche Agent im Ruhe­stand weiß, dass die CIA bereits in den 1960er Jahren ähnliche Kam­pa­gnen zur Desta­bi­li­sie­rung in Kuba anwandte. Eine nannte sich “Ope­ra­ción Man­gosta”, eine andere “Ope­ra­ción Defector”. Damit ver­suchte die CIA, hoch­ran­gige kuba­ni­sche Offi­ziere zum Deser­tieren zu ver­an­lassen. Ein drittes CIA-Programm hieß “Ope­ra­ción Hitze ist an”. Hiermit sollten kuba­ni­sche Kampf­pi­loten zur Deser­tion ver­führt werden. Diese Ver­suche, Miss­trauen in den kuba­ni­schen Rängen von MININT und MINFAR zu säen, schlugen jedoch fehl.
Die glei­chen Pro­ze­duren wurden von der CIA im Irak und in der liby­schen Jama­hi­riya ange­wandt. Nun­mehr werden sie in Syrien und in Vene­zuela ver­wendet. Aber der vene­zo­la­ni­sche Prä­si­dent ist kein Ein­falts­pinsel, ebenso wie der syri­sche Prä­si­dent kein Narr ist.
Hugo Chávez sprach vor kurzem öffent­lich über die Pläné der CIA: “Die CIA ope­riert in Vene­zuela, die CIA geht hier umher, sie suchen nach unzu­frie­denen Gene­rälen, nach mili­tä­ri­schem Per­sonal, das die Vor­fälle der Plaza Alta­mira wie­der­holen möchte”, in Anspie­lung auf den miss­glückten Putsch­ver­such des Jahres 2002.
Im Laufe des letzten Jahr­zehnts bil­dete sich eine Allianz von kuba­ni­schen und vene­zo­la­ni­schen Konter-Revolutionären heraus, wie der kuba­ni­sche Offi­zier des Nach­rich­ten­dienstes im Ruhe­stand weiß. Diese Allianz wird von der Mafia in Miami, CIA, Mossad und dem nord­ame­ri­ka­ni­schen Außen­mi­nis­te­rium gefördert.
Er gibt eine Liste von Namen, alles vor­ma­lige vene­zo­la­ni­sche Mili­tärs und Chávez-Gegner, die im Aus­land gegen ihn kon­spi­rieren, haupt­säch­lich in Flo­rida: Henry José Lugo Pena, Oscar Betan­court Patino, Yucepe Piliery Car­mona, Dom­ingo San­tana Gómez, Antonio Sem­prún Vale­cillos, Ulice Hernández Ferrer, José Salas La Riva, Manuel Ramírez Wen­de­haken, Her­so­mino José Pérez, Carlos Rodrí­guez Rivera, Antonio Ríos Rojas, Juan Vil­lalobos Franchi, Isaac Solór­zano Guer­rero, Henry Cle­ment Blanco, Pedro Flores Rivero, Iván Rojas López, Javier Nieto Quin­tero und Freddy Arguelles León. Einige dieser frü­heren Mili­tärs sandten vor kurzem ein Schreiben an den US ame­ri­ka­ni­schen Prä­si­denten, in wel­chem sie mili­tä­ri­sche Inter­ven­tion in Vene­zuela forderten.
Nicht nur, dass sie in nord­ame­ri­ka­ni­schen Fern­seh­sen­dungen auf­treten und ein schräges Licht auf die Boli­va­ri­sche Repu­blik Vene­zuela werfen, sie führen auch schwer­wie­gende sub­ver­sive Akti­vi­täten durch. So ver­su­chen sie, an Infor­ma­tionen über neues mili­tä­ri­sches Gerät der FANB zu gelangen und rei­chen sie weiter, außerdem betei­ligen sie sich an CIA-Analysen und –Pro­filen von vene­zo­la­ni­schen Admi­rälen und Gene­rälen, sie helfen auch, Sabo­tage mili­tä­ri­scher Tech­no­logie in Vene­zuela vorzubereiten.
Der kuba­ni­sche Offi­zier des Nach­rich­ten­dienstes im Ruhe­stand zieht die Schluss­fol­ge­rung, dass es für die Boli­va­ri­sche Regie­rung äußerst wichtig sei, die poli­ti­sche und ideo­lo­gi­sche Arbeit mit FANB fort­zu­setzen sowie die Offi­ziere in alle Ände­rungen und Pro­zesse ein­zu­be­ziehen. Zudem sei stete Wach­sam­keit not­wendig, sowohl inner­halb von FANB als auch außer­halb, um die Pläné von CIA und Mossad zu vereiteln.
Schließ­lich ist einer der blu­tigsten und grau­samsten CIA-Pläné für Vene­zuela, ter­ro­ris­ti­sche Anschläge zu ver­üben, ins­be­son­dere auf das U-Bahnsystem in Caracas wäh­rend des Hoch­be­triebs. Percy Fran­cisco Alva­rado Godoy schreibt in Patria Grande, dass Sabo­ta­ge­akte gegen das U-Bahnsystem in Caracas vor und wäh­rend der Prä­si­den­ten­wahl wahr­schein­lich sind.
Er schreibt, dass die Grau­sam­keit der CIA all­seits bekannt sei, auch ihre hin­ter­häl­tigen Intrigen und ihre maka­bren medi­zi­ni­schen Expe­ri­mente. Sie werden vor nichts halt­ma­chen, weil sie die Boli­va­ri­sche Revo­lu­tion anhalten wollen, koste es, was es wolle. Er weiß, dass die CIA zur Zeit Schwach­stellen des U-Bahnsystems in Caracas auskundschaftet.
Er nennt meh­rere Abtei­lungen der CIA, die invol­viert sind: KUCAGE (Para­mi­litär), KUCLUB (Kom­mu­ni­ka­tion), KUGOWN (Pro­pa­ganda), KUHOOK (Logistik), KUSODA (Verhör), ODACID (Ver­tre­tung des Außen­mi­nis­te­riums) und ODEARL (Ver­tre­tung des Verteidigungsministeriums).
Warum das U-Bahnsystem in Caracas? Es wird in Zeiten des Hoch­be­triebs von Mil­lionen Pas­sa­gieren benutzt. Bom­ben­an­griffe würden ein Maximum an Schaden anrichten und ein Maximum an Men­schen­leben kosten. Der Medi­en­ef­fekt könnte gegen Prä­si­dent Chávez ein­ge­setzt werden. Das U-Bahnsystem in Caracas umfasst vier Linien mit 44 Sta­tionen. Linien 5 und 6 sind bereits geplant.
Angriffe auf U-Bahnsysteme sind uns wohl bekannt. In der Mehr­heit der Fälle agierten die Ter­ro­risten nach Plänen von CIA und Mossad, zum Bei­spiel bei den Angriffen auf die U-Bahn in Moskau (1996 und 2010) oder in Minsk, Weiß­russ­land (2011).
Der kuba­ni­sche Sicher­heits­be­amte im Ruhe­stand gibt fol­gende Rat­schläge zur Garantie für Sicher­heit: umfas­sende Stu­dien von ver­wund­baren Punkten in den Sta­tionen und Zügen; Ein­rich­tung von Sen­soren, Video­ka­meras und Mili­tär­pa­trouillen; Unter­wei­sung des Per­so­nals der U-Bahn zu allen mög­li­chen Quellen und Arten von Gefahren; Schu­lung des Per­so­nals, Ver­däch­tiges zu ent­de­cken, zu melden und ent­spre­chend zu rea­gieren; Stär­kung der Auf­merk­sam­keit und des Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­seins der Bürger, damit sie Per­sonal benach­rich­tigen, wenn sie ver­däch­tige Pakete oder Men­schen in Sta­tionen oder Zügen sehen; Patrouille aller Linien und Tun­nels mit Bom­ben­de­tek­toren rund um die Uhr; 24⁄7 Über­wa­chung von Leuten, die bereits vorher als poten­ti­elle Ter­ro­risten iden­ti­fi­ziert wurden und von allen bekannten Akti­visten der Oppo­si­tion; erhöhte Wach­sam­keit und Über­wa­chung aller Flug­häfen, See­häfen sowie der Grenzen, ins­be­son­dere der Grenze zu Kolumbien.
CIA und Mossad werden wahr­schein­lich ver­su­chen, Ter­ro­risten über die kolum­bia­ni­sche Grenze nach Vene­zuela zu schi­cken, so wie sie zur­zeit Ter­ro­risten über die tür­ki­schen und jor­da­ni­schen Grenzen nach Syrien entsenden.
Der vene­zo­la­ni­sche Jour­na­list José Vicente Rangel weiß eben­falls, dass “offene oder ver­deckte Gewalt” ein “cha­rak­te­ris­ti­sches Merkmal der vene­zo­la­ni­schen Oppo­si­tion” ist. Seit dem 11. April 2002, als sie ver­suchten, Prä­si­dent Chávez zu stürzen, haben ihre gewalt­tä­tigen Pläné kein Ende gefunden. “Sie brüten viel­leicht neue Angriffe in aller Heim­lich­keit aus, aber diese werden sehr bald an das Tages­licht kommen, sobald die Wahlen sich nähern”, warnte er kürz­lich in seiner Fern­seh­sen­dung, Vicente Heute.
Gib acht, Vene­zuela! Deine Demo­kratie, Unab­hän­gig­keit und Sicher­heit stehen auf dem Spiel. Möge Gott alle Men­schen segnen und beschützen, die guten Wil­lens sind. Möge er all jene bestrafen, die Strafe verdienen.
Quelle: — Dieser Artikel erschien in eng­li­scher Sprache in Pravda.ru, Coun­ter­Psyops und auf Percy Alva­redo Fran­cisco Godoy’s per­sön­li­chem Blog.

1 — Kurze Bio­gra­phie von Percy Fran­ciso Alva­rado Godoy:
Am 18. Juli 1949 in Gua­te­mala geboren; seine Eltern, Carlos Con­rado de Jesús Alva­rado Marín und Marta Alicia Godoy Munoz, lehrten ihn die revo­lu­tio­nären Ideale, für die sie beide ihr Leben lang kämpften. Sein Vater war Mit­glied der natio­nalen revo­lu­tio­nären Milizen und trat später in die kuba­ni­schen Geheim­dienste ein, wo er unter dem Namen “Mercy” (Mit­leid) diente. Der Sohn folgte in seinen Fuß­spuren. Percy sie­delte 1960 mit seiner Familie nach Kuba über. Von 1971 bis 1976 stu­dierte er Sozi­al­wis­sen­schaften und Poli­zei­er­mitt­lungen an der Uni­ver­sität von La Havana. Nach Been­di­gung der Stu­dien trat er in die kuba­ni­schen Geheim­dienste ein. Er arbei­tete für sie als Agent mit dem Namen “Fraile” (Mönch). Dem Mönch gelang es, die kri­mi­nelle ter­ro­ris­ti­sche National Cuban-American Foun­da­tion zu infil­trieren, welche Bom­ben­at­ten­tate im Kaba­rett Tro­pi­cana und an anderen Tou­ris­ten­plätzen von La Havana geplant hatte. Dank der Auf­merk­sam­keit des Mön­ches wurden diese und andere Pläné recht­zeitig ent­deckt und Men­schen­leben gerettet. In seiner Eigen­schaft als Sicher­heits­spe­zia­list wurde er nach Vene­zuela ent­sandt, wo er half, vene­zo­la­ni­sche Sicher­heits­kräfte zu trainieren.
Seit seiner Pen­sio­nie­rung arbeitet er als Jour­na­list. Er schreibt für Cuba Debate, Patria Grande, Rebe­lión und in seinem per­sön­li­chen Blog. Er hat auch ein Buch über seine Jahre in den kuba­ni­schen Geheim­diensten ver­öf­fent­licht. Der Titel lautet: “Bekennt­nisse eines Mön­ches” (Con­fe­siones de Fraile).
2  — Per­sön­li­cher Blog von Percy Fran­cisco Alva­rado Godoy in La Havana, Cuba: Des­cu­bri­endo Ver­dades (Wahr­heiten aufdecken)
Quellen: Blog Hugo Chávez, Blog Percy Fran­cisco Alva­rado Godoy, Correo del Ori­noco, El Pol­vorin, Patria Grande, Pravda, Prensa Latina, Press TV, Venezuelanalysis

Von Olivia Kroth | pravda.ru |


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